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Vielen Dank an die Bonner Agentur Headline, die dieses sensationelle Konzert auf dem Bonner Kunstrasen veranstaltet hat. Leider gibt es nicht viele Konzerte dieser Art, wegen der Lautstärke (irgendwer beschwert sich immer!) Metal/Hard Rock braucht schon etwas Druck im Sound (Negatives Beispiel, SCORPIONS auf dem Kunstrasen vor einigen Jahren) Heute war der Sound nicht brüllend laut, dafür aber klar und deutlich. Punkt 18.45 Uhr startete der Support NEVERMORE vor ca. 3000 Zs. Gegründet wurde NEVERMORE 1992 von Warrel Dane-voc. R.I.P. 2017. und Jeff Loomis als Nachfolge Band von SANCTUARY 1992 ( die auch noch existieren ohne Jeff) Ob man ohne Warrel Dane mit seiner prägnanten Stimme weitermachen sollte sei mal dahingestellt, aber sein Nachfolger der türkische Musiker Berzan Öner hat eine ähnliche Stimme und ist ein guter Frontmann (Rest der Band neben ihm und Jeff, Van Williams-dr, Jack Calloi-git., Semir Özerkai-bs.) In dem 45 minütigen Set konnten sie 8 Stücke unterbringen (u.a. „Born“, „Beyond Within“, „Enemies Of Reality“) die sie druckvoll herüberbrachten. Wie immer ist ihr Stil eine Mischung aus Thrash, Prog und Power Metal. Ein gelungenes Comeback! Aber klar, die Fans warteten auf SAVATAGE , die amerikanische Kult Metal Band aus Tampa Florida (gegründet 1981) Nach dem gelungenen Comeback im letzten Jahr, mit 3 ausverkauften Konzerten in Deutschland war klar, es geht weiter.
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Leider kann Jon Oliva weiterhin nicht an den Tourneen teilnehmen, sein Gesundheitszustand lässt das nicht zu. Er hofft, dass eine Wirbelsäulen Operation demnächst hilft. Die Set List hat sich nicht sonderlich vom letzten Jahr geändert, aber mit ca. 22 Stücken in 100 Minuten kann niemand meckern. Ich hätte noch „Streets“ gespielt und „Strange Ways“ dafür rausgeschmissen, aber mit z.B. „Power Of The Night“, „Sirens“ , „Believe“, „Gutter Ballet“, „Edge Of Thorns“ und natürlich „Hall Of The Mountain King“ wurden viele Hits performed. Die Band wirkte homogen, Zak Stevens war gut bei Stimme, Chris Caffery- git. hat inzwischen die Stellung von Chris Oliva (R.I.P. 1993) eingenommen und Johnny Middleton ist der souveräne Basser. Der Rest des Programms bestand aus Liedern von „Dead Winter Dead“, „Wake Up The Maggellian“, Streets“, „Edge Of Thorns“ und vor allem aus drei tollen Nummern von „Handful Of Rai“ (1994) der Titeltrack, das Epos „Chance“ und das harte „Taunting Cobras“. Dazu erschien Jon Oliva bei „Believe“ (von „Streets“ 1991) auf der Leinwand , wo er nur zur Klavierbegleitung diese tolle Ballade anstimmte. Gänsehautstimmung! Ohne Frage „A Night to Remember“, die noch viel mehr Zuschauer verdient gehabt hätte, aber alle SAVATAGE Fans begeisterte. Hoffen wir, dass die angedachte „Abschieds“ CD in den nächsten Jahren erscheint, Jon´s OP hilft und wir diese tolle Band noch öfters in Deutschland begrüßen dürfen.
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